Eigener KI-Server für Ihr Unternehmen
Künstliche Intelligenz auf Ihrer eigenen Infrastruktur — DSGVO-konform, ohne dass Ihre Geschäftsdaten das Haus verlassen.
Die häufigste Bremse bei KI-Projekten im Mittelstand ist nicht die Technik, sondern eine Frage: Wo landen unsere Daten? Wer Kalkulationen, Kundenlisten oder Konstruktionsdaten in einen US-Cloud-Dienst kippt, hat ein Problem — spätestens beim nächsten Audit oder wenn der Betriebsrat fragt.
Die Antwort ist ein eigener KI-Server: Ihre Systeme, Ihre Hardware, Ihre Daten. Was verarbeitet wird, bleibt im Haus oder in einem deutschen Rechenzentrum.
Was auf so einem KI-Server läuft
Das ist kein abstraktes Konzept, sondern ein konkreter Aufbau aus vier Bausteinen:
1. Der Server
Bei Ihnen im Haus oder in einem deutschen Rechenzentrum. Dimensioniert nach Ihren Prozessen — nicht nach Verkaufsinteresse.
2. n8n als Schaltzentrale
Die Workflow-Engine verbindet Ihre Systeme, orchestriert alle Schritte und protokolliert jeden Vorgang revisionssicher.
3. GPU für lokale Modelle
Eine Grafikkarte im Server erlaubt es, Sprachmodelle vollständig lokal zu betreiben. Sensible Daten verlassen das Haus nie.
4. OpenRouter als Zuschaltung
Für unkritische Aufgaben kann zusätzlich ein externes Modell zugeschaltet werden — Sie entscheiden pro Prozess, was lokal bleibt.
Der letzte Punkt ist der praktische Kern: Sie müssen sich nicht zwischen „alles lokal, aber schwächer" und „alles in der Cloud, aber unsicher" entscheiden. Die Aufteilung erfolgt pro Prozess — Kalkulationen und Personaldaten lokal, allgemeine Texterzeugung extern.
Ihre Systeme werden angebunden, nicht ersetzt
Ein KI-Server ohne Ihre Daten ist wertlos. Deshalb ist die Anbindung Ihrer Fachsysteme der eigentliche Wert des Projekts:
- ERP und Warenwirtschaft — Artikel, Bestände, Preise, Aufträge, Kundenhistorie
- CRM — Kontakte, Vorgänge, Angebotshistorie
- Online-Shop — Bestellungen, Produktdaten, Retouren
- Marketing-Systeme — Kampagnen, Leads, Newsletter
- Buchhaltung / DATEV — Belege, Kontierung, Auswertungen
- Dokumente — Verträge, Datenblätter, Zeichnungen, Handbücher
Auf dieser Basis entsteht etwas, das mit einem öffentlichen Chatbot nicht möglich ist: eine KI, die Ihr Unternehmen kennt. Sie kann Fragen zu Ihren Beständen beantworten, aus Ihrer Preislogik kalkulieren und auf Ihre Dokumentation verweisen — ein internes Unternehmens-GPT auf Ihren eigenen Daten.
Was das gegenüber ChatGPT & Co. bedeutet
| Frage | Öffentlicher KI-Dienst | Eigener KI-Server |
|---|---|---|
| Wo liegen die Daten? | Beim Anbieter, meist USA | Bei Ihnen oder im deutschen Rechenzentrum |
| Kennt die KI Ihre Artikel und Preise? | Nein | Ja — über die Systemanbindung |
| Auskunftsfähig bei Audit / DSGVO? | Aufwendig | Ja, Verarbeitung dokumentiert |
| Laufende Kosten | pro Nutzer und Monat | Hardware plus Betrieb, unabhängig von der Nutzerzahl |
| Abhängigkeit vom Anbieter | hoch — Preise und Modelle ändern sich | gering — Modelle austauschbar |
Ehrlich bleibt festzuhalten: Ein lokales Modell auf einer einzelnen GPU ist nicht so leistungsfähig wie die größten Cloud-Modelle. Für die meisten Geschäftsprozesse — Belege lesen, Angebote entwerfen, Anfragen sortieren — reicht die Qualität aber vollkommen aus. Wo sie nicht reicht, schalten wir gezielt zu.
Häufige Fragen
Was kostet ein eigener KI-Server?
Die Hardware liegt je nach GPU und Ausbaustufe typischerweise im mittleren vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich. Der größere Posten ist die Einrichtung samt Systemanbindung — dafür gelten die üblichen Projektspannen von 30.000 bis 120.000 € je nach Umfang. Im Erstgespräch grenzen wir das ein.
Brauchen wir dafür eigene IT-Leute?
Nein. Betrieb, Updates und Überwachung können bei mir liegen. Sinnvoll ist eine Ansprechperson bei Ihnen, die die Fachprozesse kennt — technisches Vorwissen braucht sie nicht.
Ist eine lokale KI wirklich DSGVO-konform?
Der große Vorteil: Es gibt keine Drittlandübermittlung, wenn die Verarbeitung im Haus bleibt — der schwierigste Punkt bei US-Diensten entfällt. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und technisch-organisatorische Maßnahmen bleiben trotzdem Ihre Pflicht; die Grundlagen dafür liefere ich mit. Rechtsberatung ist das nicht.
Können wir klein anfangen?
Ja, und das ist meist der bessere Weg: ein Prozess, eine Systemanbindung, überschaubare Hardware. Wächst der Nutzen, wächst der Server mit — die Architektur ist darauf ausgelegt.
Was passiert, wenn der Server ausfällt?
Die Prozesse laufen weiter wie vor der Automatisierung — manuell. Es entsteht kein Stillstand, nur der Zeitgewinn fehlt. Für kritische Prozesse lässt sich eine Ausweichlösung einrichten.
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