Prozessoptimierung: Beratung mit Umsetzung
Analyse, Konzept und Umsetzung aus einer Hand — damit am Ende ein laufender Prozess steht und kein Maßnahmenkatalog.
Der übliche Ablauf einer Prozessoptimierungs-Beratung endet mit einem Bericht: Ist-Analyse, Soll-Konzept, Maßnahmenkatalog. Dann geht die Beratung, und der Katalog landet im Laufwerk — weil niemand im Tagesgeschäft Zeit hat, ihn umzusetzen.
Ich arbeite anders herum: Die Analyse ist der kürzere Teil, die Umsetzung der längere. Am Ende steht ein Prozess, der produktiv läuft, und eine Zahl, die zeigt, was sich geändert hat.
Die vier Phasen im Detail
1. Aufnahme (1–2 Tage vor Ort). Ich setze mich neben die Menschen, die den Prozess täglich bearbeiten. Nicht in einen Workshop-Raum — an den Arbeitsplatz. Dort zeigt sich, was in keiner Prozessbeschreibung steht: die Ausnahmen, die Umwege, die Zettel neben dem Bildschirm.
2. Analyse. Aus der Aufnahme entsteht eine Zahlenbasis: Wie viele Vorgänge, wie lange, wo entstehen Wartezeiten, was kostet der Prozess heute in Personenstunden. Das ist die Grundlage jeder späteren Entscheidung — und der Punkt, an dem sich herausstellt, ob sich ein Projekt überhaupt lohnt.
3. Pilot (8–12 Wochen). Ein Prozess wird umgebaut und produktiv gestellt. Bewusst nur einer: Er muss beweisen, dass die Rechnung aufgeht, bevor mehr investiert wird.
4. Ausbau. Erst wenn der Pilot trägt, kommen weitere Prozesse oder Abteilungen dazu. Diese Reihenfolge kostet anfangs Geduld und spart später viel Geld.
Was Sie von mir bekommen — und was nicht
Sie bekommen
Eine Bestandsaufnahme mit Zahlen, eine ehrliche Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit, einen umgesetzten Prozess und die Dokumentation dazu. Und einen Ansprechpartner, der auch nach dem Projekt erreichbar ist.
Sie bekommen nicht
Ein Team von Juniorberatern, eine 80-seitige Präsentation oder eine Methodenschulung, die Sie nicht bestellt haben. Auch keine Empfehlung für Software, an der ich mitverdiene.
Wenn es sich nicht lohnt
Dann sage ich das — im Erstgespräch oder nach der Analyse. Ein Projekt, das sich nicht rechnet, schadet uns beiden; Ihnen mehr als mir.
Wer mit Ihnen spricht
Ich selbst, durchgehend. Sie erklären Ihren Prozess einmal, nicht dreimal an wechselnde Ansprechpartner.
Wann sich externe Beratung lohnt — und wann nicht
Lohnt sich: wenn ein Prozess seit Jahren unrund läuft und intern niemand mehr die Distanz hat, ihn neu zu denken. Wenn Systeme angebunden werden sollen und dafür Erfahrung fehlt. Wenn ein Vorhaben schon zweimal intern gescheitert ist, weil das Tagesgeschäft dazwischenkam.
Lohnt sich nicht: wenn Sie eine Meinung bestätigt haben wollen, die intern schon feststeht. Wenn das eigentliche Problem eine Personalfrage ist. Wenn es lediglich um eine Software-Einführung geht, für die der Hersteller ohnehin einen Partner stellt.
Diese Abgrenzung klären wir im kostenfreien Erstgespräch. Sie kostet Sie 30 Minuten und mich denselben Aufwand — beides gut investiert, wenn dabei ein sinnloses Projekt vermieden wird.
Kosten und Vertragsformen
| Leistung | Umfang | Investition |
|---|---|---|
| Erstgespräch | 30 Minuten, telefonisch oder vor Ort | kostenfrei |
| Potentialanalyse | Abteilungsweise Einschätzung des Einsparpotenzials | kostenfrei (Selbstrechner) |
| Prozessaufnahme & Analyse | 1–2 Tage vor Ort plus Auswertung | nach Aufwand |
| Umsetzung: einfach | ein Prozess, ein bis zwei Systeme | 30.000–50.000 € |
| Umsetzung: komplex | mehrere Prozesse oder Systeme | 50.000–120.000 € |
Ich arbeite bevorzugt mit Festpreisen je Projektabschnitt, sobald die Analyse vorliegt — vorher wäre jede Festpreiszusage geraten. Details unter Kosten & Ablauf.
Häufige Fragen
Was kostet eine Prozessoptimierungs-Beratung?
Erstgespräch und Potentialanalyse sind kostenfrei. Die Prozessaufnahme wird nach Aufwand abgerechnet, die Umsetzung nach Projektabschnitten mit Festpreis: einfache Vorhaben 30.000 bis 50.000 €, komplexere 50.000 bis 120.000 €.
Arbeiten Sie auch rein beratend, ohne Umsetzung?
Möglich, aber ich rate meist ab. Der Wert entsteht in der Umsetzung; ein Konzept ohne Umsetzer bleibt erfahrungsgemäß liegen. Wenn Sie eine eigene IT haben, die umsetzt, ist die Kombination sinnvoll — dann begleite ich fachlich.
Wie viel Zeit müssen wir intern einplanen?
Für die Aufnahme ein bis zwei Tage der Person, die den Prozess bearbeitet. Während der Umsetzung ein bis zwei Stunden pro Woche für Rückfragen und Tests. Mehr sollte es nicht sein — sonst wird das Projekt zur Belastung statt zur Entlastung.
Kommen Sie zu uns vor Ort?
Ja, für Aufnahme und Abnahme. Ich sitze im Landkreis Landsberg am Lech; Augsburg, München, das Allgäu und das Oberland sind gut erreichbar. Die laufende Umsetzung erfolgt remote — das spart Ihnen Reisekosten.
Was unterscheidet Sie von einer klassischen Unternehmensberatung?
Ich setze selbst um. Bei den großen Häusern trennen sich Beratung und Umsetzung meist — und an dieser Schnittstelle geht viel verloren. Dafür bin ich klein: Für konzernweite Transformationsprogramme bin ich der falsche Ansprechpartner.
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