Unternehmensdaten mit KI auswerten
Ihre Zahlen liegen längst im ERP — sie sind nur mühsam zu bekommen. Ein KI-Agent macht daraus Auswertungen, die jemand tatsächlich liest.
In fast jedem Mittelstandsbetrieb gibt es dieselbe Situation: Die Daten sind da — im ERP, in der Warenwirtschaft, im Shop, in der Buchhaltung. Aber jede Auswertung kostet jemanden einen halben Tag Excel-Arbeit, und deshalb wird sie zu selten gemacht.
KI-Datenanalyse setzt genau hier an: nicht als neues BI-Großprojekt, sondern als Agent, der die immer gleichen Auswertungen automatisch erstellt und Auffälligkeiten von sich aus meldet.
Typische Auswertungen, die automatisch entstehen
Bestands- und Einkaufsplanung
Welche Artikel gehen zur Neige, welche liegen? Der Agent verbindet Verbrauch, Lieferzeiten und Saisonalität zu einem Bestellvorschlag.
Deckungsbeitrag und Preispflege
Wo ist die Marge gekippt — durch Einkaufspreise, Rabatte oder Frachtkosten? Auffälligkeiten werden gemeldet, statt in einer Tabelle zu versanden.
Kunden- und Umsatzanalyse
Welche Kunden bestellen weniger als üblich? Ein früher Hinweis ist im Vertrieb mehr wert als ein Quartalsbericht.
Kennzahlen-Bericht
Der wiederkehrende Bericht für die Geschäftsführung — automatisch erzeugt, in Textform erklärt statt nur als Zahlenkolonne.
Warum das mehr ist als ein Dashboard
Klassische Dashboards zeigen Zahlen. Das Problem: Jemand muss sie ansehen, interpretieren und daraus eine Handlung ableiten — und genau das passiert im Tagesgeschäft selten.
Ein Analyse-Agent dreht das um. Er prüft die Daten regelmäßig selbst und meldet sich, wenn etwas auffällt: ein Artikel mit ungewöhnlichem Abverkauf, ein Kunde mit einbrechender Bestellfrequenz, eine Marge unter Schwelle. Dazu liefert er die Erklärung in Worten — nachvollziehbar und mit Verweis auf die zugrunde liegenden Zahlen.
Voraussetzung ist saubere Datenanbindung. Deshalb gehört die Schnittstellenarbeit zum Projekt dazu — sie ist oft der größere Teil.
Was Sie mitbringen müssen
- Ein System, aus dem sich Daten auslesen lassen — ERP, Warenwirtschaft, Shop oder Datenbank
- Eine Vorstellung davon, welche Frage Sie beantwortet haben wollen (die schärfen wir gemeinsam)
- Jemanden, der die Zahlen fachlich einordnen kann — die KI ersetzt kein Verständnis für das eigene Geschäft
Was Sie nicht brauchen: ein Data Warehouse, ein BI-Team oder eine perfekte Datenqualität. Mit unsauberen Daten umzugehen ist Teil der Aufgabe — und meist der erste Erkenntnisgewinn.
Häufige Fragen
Brauchen wir dafür ein Data Warehouse?
Nein. Für die meisten Auswertungen reicht ein lesender Zugriff auf Ihr ERP oder eine regelmäßige Datenübergabe. Ein Data Warehouse lohnt sich erst bei sehr großen Datenmengen oder vielen Quellsystemen.
Wie zuverlässig sind KI-generierte Auswertungen?
Die Rechenarbeit übernimmt klassische Logik, nicht das Sprachmodell — Zahlen werden berechnet, nicht geschätzt. Die KI erklärt und ordnet ein. Diese Trennung ist wichtig, damit keine erfundenen Werte entstehen.
Können wir die Auswertungen selbst anpassen?
Ja. Neue Kennzahlen oder geänderte Schwellenwerte sind Teil des laufenden Betriebs und brauchen keine neue Entwicklungsrunde.
Gehen unsere Geschäftszahlen dabei in die Cloud?
Nur wenn Sie das wollen. Auf einem eigenen KI-Server bleibt die Auswertung vollständig im Haus — bei Umsatz- und Margendaten ist das für viele Betriebe die Bedingung überhaupt.
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